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Mittelalterliche Befestigungsanlage auf dem Gleiberg

Die auf einem markanten 308 m hohen Basaltkegel gelegene Burg Gleiberg ist das weithin sichtbare Wahrzeichen des Gleiberger Landes und ein beliebtes Ausflugsziel.

Entstehung und Geschichte

Vermutlich um das Jahr 1000 errichtete Graf Friedrich I. aus dem Hause Luxemburg eine erste Befestigungsanlage auf dem 308 m hohen Basaltkegel. Die Grundmauern des viereckigen Wohnturms sind erhalten geblieben. Friedrich I. und seine Nachfolger begründeten die Dynastie der Grafen von Gleiberg.

Aufgrund ihrer engen verwandtschaftlichen Beziehungen zu den Mächtigen des Deutschen Reichs dürfte Burg Gleiberg vor allem im 11. Jahrhundert eine bedeutende Rolle in der "großen" Politik gespielt haben. So war die vermutlich auf dem Gleiberg geborene Schwester Friedrichs I., Kunigunde, mit Kaiser Heinrich II. (1002-1024) verheiratet.

Wie dem auch sei - tausend Jahre sind vorbei...

Ansicht Burg Gleiberg 1561

Ansicht Burg Gleiberg 1561

Burg Gleiberg: Ansicht 1627

Ansicht Burg Gleiberg 1627

Burg Gleiberg: Studentanauszug 1826

Studentanauszug 1826